"One, Two, you know what to do ..." (Frankie Manning). In den frühen 1930er war New York eine sehr lebhafte Stadt. Die besten Entertainer der Welt lebten Uptown und es gab an jeder Ecke Clubs und Ballrooms. Bekannte Clubs waren: The Alhambra, The Renaissance und The Savoy. Die besten Tänzer der Welt tanzten in Harlem, während die weltbesten dort Bands spielten. Lindy Hop ist eine Variation des Charleston der in den 1920ern entstand. Beim Betreten des Savoy's glaubte man sich im Himmel zu befinden. Die Kombination aus Atmosphäre und spektakulärer Musik trugen zur Begeisterung der Massen für den Lindy Hop bei. Das Savoy war der erste Ballroom der Schwarzen und Weißen Eintritt gewährte. Die talentiertesten Tänzer bewegten sich in der Cat's Corner des Savoy. Einige Ballrooms benannten sich nach dieser Cat's Corner. Herbert "Whitey" White und George "Shorty" Snowdens nahmen sich des talentierten Frankie Manning's an und entwickelten mit ihm, beeinflußt und befähigt durch viel Musikalität und Kreativität, individuelle bis heute angewendete Tanzschritte... Air Steps, Foot Works und Jazz Routinen. Dabei übte v.a. die Musik von Count Basie und Cab Calloway einen bedeutenden Einfluß aus. Die besten Entertainer wie Duke Ellington arbeiteten im Cotton Club, mit solchen Größen zusammenarbeiten zu dürfen spricht sehr für die hohe Qualität des Lindy-Hop-Tanzes. Allerdings gelangten Schwarze oft nur als Celebrity in die Ballsäle der Hotels. Frankie und seine Performance Gruppe versuchten Anfang der 1930er in das Roseland zu gelangen und wurden regelmässig abgewiesen. Als sie jedoch einen Top Eröffnungsauftritt mit Billy Holiday und dem Count Basie Orchestra im Boston Hotel hatten und sich nach ihrem Auftritt Holiday`s Show bis zum Ende ansehen wollten, und erneut abgewiesen und auf ihr Zimmer gehen mussten, sprachen sie mit Billy Holiday über das Geschehen. Daraufhin ging Billy zum Hotelmanager und wollte all ihre Auftritte bei ihm abblasen. Von nun an war für Frankie's Gruppe dauerhaft ein Extra-Tisch reserviert. Frankie machte sich auch Weiße Freunde. Whitey's Lindy Hopper's gehörte ein Weißes Tanzpaar an, dass auf den offiziellen Bildern jedoch nie gezeigt wurde. Es waren die bekannten Tänzer Ruthy Reingold und Harry Rosenberg. Sie waren die einzigen Weißen die der Gruppe überhaupt jemals angehörten. Allerdings gab es unter den Whitey's weder schwarz oder weiß, das einzige was zählte war, ob man tanzen konnte. Zwischen 1950 und 1980 nahm das enthusiastische Tanzleben stark ab. Dank Erin Stevens begann jedoch eine Trendwende. Sie rief Frankie Manning an und bat einige um einige Unterrichtsstunden. Er willigte ein, wodurch sich nach 1988 wieder eine lebendige Tanzszene um die Jazz Musik entwickelte. Frankie feierte seinen 85. Geburtstag im Roseland Ballroom, der ihm in den 1930ern noch den Eintritt verwehrte. Seit 1999 befinden sich seine Tanzschuhe dort in einer Vitrine neben Fred Astaire's u.a. Größen. Er entwickelte zahlreiche Line Dance Routinen und beeinflusste und begeisterte Tanzstudenten auf der ganzen Welt. Das Lieblingslied von Frankie Manning war "Shiny Stockings" von Count Basie, ich kann dieses Lied wärmstens empfehlen. Zu jedem seiner Geburtstage, ab 80, tanzte er mit ebenso vielen Damen nacheinander wie sein Alter betrug... Hut ab :) ("Never Stop Swinging", by Julie Cohan, 2009) ULHS 2006 Fast Finals Lindy Hop Showdown Egle and Martynas at Lindy Shock 2010 (Budapest) | Max Pitruzzella & Alice Mei @ ILHC 2009
Nick Williams & Carla Heiney @ ILHC 2009
Skye Humphries & Frida Segerdahl @ Leapin Lindy 2011
Dax & Ria @ ILHC 2009
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