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Charleston



1923 tanzten Afroamerikaner, als erstes zu Dixie-Jazz Rhtytmen die bekannten Charleston Figuren. Der Tanz eroberte in Windeseile die ganze Welt. Eigentlich entstand er aus einer Broadway Melodie des Musicals „Runnig Wild“ (1923). Zur schnelleren Verbreitung wurde auf die Covers der Schallplatten die Anleitungen zum Tanzen gedruckt, was zusätzlich zum Siegeszug des Tanzes verhalf.
Tatsächlich ist der Charleston kein einfacher Tanz, die konträren Swivels bereiten vielen Neulingen der Tanzszene Kopfschmerzen. Wer diese Hürde hat meistern können, darf sich freudig in die Tiefen des schier unerschöpflichen Reservoirs an Figuren im Solo oder Partner Charleston stürzen. 
Man unterscheidet also einmal den Solo vom Partner Charleston. Weiterhin differiert man den 20s Charleston vom Lindy-Charleston.
Der Lindy-Charleston wird mit dem gleichen "Pulse" wie der 20s Charleston ausgeführt, allerdings wird auf die Swivels verzichtet, wodurch man zugleich raumfüllender Tanzen kann.
Wenn ihr beim ansehen der Videos auf Skye & Frida achtet werdet ihr beide Stile sehen. Bei Max Pitruzzella & Dax Hock werded ihr hauptsächlich den Lindy-Charleston beobachten können, wobei Max auch gern an Solo Charleston Jack'n Jill teilnimmt, wobei hauptsächlich 20s Charleston getanzt wird. Bei diesen Turnieren herrscht eine viel euphorischere Athmosphäre als man sie von Battles des Breakdance her kennen mag.

Im Charleston, wie auch im Lindy Hop kann man sehr gut Elemente des Shag und des Jitterbug integrieren. Da ich nicht alle Figuren aus Shag & Jitterbug kenne, diese jedoch hinreichend im Lindy Hop und Charleston anwenden kann, würde ich aus meinem momentanen Erfahrungsschatz heraus, nicht soweit gehen wollen für den Shag & Jitterbug eine separate Kategorie anzulegen. 






















Al Mines & Leon James dance to "running wild"


Grenoble Swing ULHS 2007 - Charleston Superfinals


2011 International Lindy Hop Championships Solo Charleston


Harlem Hot Shots @ Hop die Elbe 3 - HDE 2009 im Gare de la Lune in Dresden - Dancing to "Magic Swing" & "Leap Frog" from Gunhild Carling Big Band

ULHS 2005 Charleston Finals

Solo Charleston Finals @ Lone Star Championships 2011

Camp Jitterbug 2006 - Charleston Finals 1/2

Camp Jitterbug 2006 - Charleston Finals 2/2

Kommentare

tanztudresden@googlemail.com - 28.04.2010 01:13

Begeistert mich! Ich bin froh, dass Charleston wieder so im Kommen ist.

Tom Fröhlich - 28.04.2010 02:32

Sehr informativ!

Jens Rahnfeld - 01.01.2011 10:43

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten. Freude ist die Gesundheit der Seele.
Aristoteles, (384 - 322 v. Chr.), griechischer Philosoph, Schüler Platos, Lehrer Alexanders des Großen von Makedonien